Schon kurz darauf sind acht Wagemutige, von denen heute noch drei aktiv sind, zum ersten Training gekommen und haben „Feuer gefangen“. Die „Tanzgruppe Poppelsdorfer Schloss-Madämchen“ war geboren.

Um den Namen wurde lange gerungen. Nichts wollte so richtig zum Vorhaben der Gruppe passen, die von Anfang an aus Persönlichkeiten bestand, die Vieles anders machen wollten, als das, „was es immer schon gab“. Traditionell Bewährtes sollte sich mit Neuem treffen, alte Geschichten mit aktueller Musik ein eigenes Gesicht bekommen. Brauchtum, lokal-kulturell und auch tänzerisch-sportlich sollte es sein, offen für immer neue Ideen und ständige Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Daher schloss man sich nicht einem Karnevalsverein, sondern dem Tanzsportclub Residenz Bonn an, der nicht nur vom Namen her hervorragend zur Gruppe passte, sondern auch die gewünschten Freiräume zuließ.

Als nächstes mussten natürlich Accessoires und Tanz-Kostüme her. Mit der Vorstellung im Kopf, wie der Schnitt der Kostüme aussehen sollte, ging es zum Stoff kaufen. Schöne Kostüme sollten es werden, am Liebsten in Rot. Stoff gab es reichlich, aber Rot hatte gerade einen Engpass. Nur Tupfen oder bunte Motive waren zu bekommen – völlig unpassend für Schloss-Madämchen. Von einer Farbe aber war niemand begeistert, doch gab es sie reichlich: „Grün!“ und auch schwarz-grün Gestreiftes. Aber bitte - warum muss es ausgerechnet „Grün“ sein? Es wurde heftig diskutiert, bis die Kostüme dann doch in diesen Farben, aufgepeppt mit Weiß, erstaunlich rasch zu einem unverwechselbaren Markenzeichen mit sehr hohem Wiedererkennungswert geworden sind. Der ausgefallene Schnitt und die frische Farbe waren auf Anhieb so erfolgreich, dass sie sich bis heute kaum verändert haben.

 

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